Walk-in Closet Tauschen statt kaufen! Die KleiderTauschBörse

Wie funktioniert eine Walk-in Closet Kleidertauschbörse?

 
Die Walk-in Closet Tauschbörsen finden im Frühling und Herbst in verschiedenen Städten jeweils an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag während drei bis vier Stunden statt. Die genauen Zeiten werden von den lokalen Verantwortlichen festgelegt und variieren von Ort zu Ort.
 

Die Tauschbörse in wenigen Schritten:

Um nicht den Eindruck zu hinterlassen,
dass es sich bei Walk-in Closet Kleider-
tauschbörsen um Kleiderent-
sorgungsstationen handelt, wird
deutlich aufgerufen, max. 10 saubere Kleider mitzubringen. Die Kleider werden am Empfangsposten abgegeben und von unseren freiwilligen HelferInnen sortiert und aufgehängt. Dann steht der Suche nach neuen Lieblingskleidungsstücken nichts mehr im Weg. Mitgebracht werden können Taschen, Kleider, Schuhe, Accessoires. Die Anzahl Kleidungsstücke, welche die Besuchenden mit nach Hause nehmen dürfen ist auf 10 Stk begrenzt. Es soll jedoch nicht darum gehen, möglichst viele Kleidungsstücke wieder mit nach Hause zu nehmen.
 
Die Veranstaltung funktioniert ohne Anmeldung.
 
Für die Sensibilisierung arbeiten die Organisatorinnen mit der Erklärung von Bern zusammen, die sich mit nachhaltigem Konsum auseinandersetzen. Ziel ist, dass alle Besuchenden über Informationen in Bezug auf Kleiderproduktion und dessen Folgen
informiert werden. Dies kann in Form eines Wettbewerbs, Schildern zwischen den
Kleidern oder einer kleinen Filmeinlage umgesetzt werden.
 
Auch das „Nähatelier“ hat sich als fester Bestandteil von Walk-in Closet Kleidertausch-
börsen etabliert. Gegen einen kleinen Betrag können die Besuchenden ihre Kleider
umnähen und teilweise auch upcyclen, d.h. mit verschiedenen Materialen aufwerten.
So z.B. kann ein langweiliges T-shirt mit einem Siebdruck verschönert oder eine Jeans
mit Nieten oder Pailletten aufgepeppt werden. So sollen die Besuchenden neue
Fähigkeiten erlernen und sich darüber bewusst werden, dass alte Kleider anstatt
weggeworfen, auch repariert oder aufgepeppt werden können.
 
Die übriggebliebenen Kleider werden wohltätigen Organisationen / Institutionen  gespendet wie Caritas, Asyl- Empfangszentren, Winterhilfe, dem Pfuusbus, usw.

© - Walk-in Closet, 2016